Letzte Aktualisierung Januar 2012


     

Termine/Aktuelles

Termine:

  • 21. Februar 2012: Internationaler Tag der Muttersprachen 2012 

  • 04. April 2012, um 19:00 Uhr in Pattensen: Deutsche Sprache - schöne Sprache     (ein Vortrag von Ernst Jordan, VDS)

Aktuelles:

Januar 2012

„Manchmal schaff ich’s, dass ich Double track mache“, sagte unsere Bundeskanzlerin im Dezember-Interview 2011.

Horror to go lautet der Titel, unter dem wir „Mini-Storys renommierter Autoren“ erhalten unter Weltbild best (Journal 6/2011)im vieldiskutierten Weltbild-Verlag. Toys for boys nennt Constanze Kleis ihren Text über Männer-Shopping-Träume im gleichen Magazin, in dem wir außerdem erfahren: „Auch Bücher haben einen Sound. Sie sounden.“

Zum 9. Mal fand in der Hamburger ImTech Arena (das war einmal das bekannte Volksparkstadion) das Match against Poverty statt.

Eyes on Paris heißt die Ausstellung mit 130 Fotobüchern über die Stadt an der Seine in den Deichtorhallen in Hamburg (noch bis zum 8.2.2012)

Booking.com schickte mir seine (oder ihre?) Last-Minute-Angebote, „bevor das Jahr zu Ende ist“: lauter Flash Deals und auch das NEAR BY in Laatzen war da-by.

Stressless (THE INNOVATORS OF COMFORT) schreiben aus Schneverdingen und erklären mir: „Stressless ist ... das andere Wort für Comfort“ (damit ist „Komfort“ gemeint. Vielleicht darf man das „T“ nun endlich mitsprechen).

Guerilla Knitting heißt die besondere Form der Streetart („Straßenkunst“): Bäume, Parkbänke und Kanonen werden bestrickt: letzteren nimmt man damit ihre Bedrohlichkeit – wie jüngst in Stade die Schüler der Waldorfschule zeigten.  

(Hier wird das „K“ aber nicht mitgesprochen).

Stade toppt Harburg: Die Zeitschrift Focus Money gibt bekannt: Im neuen Landkreis-Ranking des Landes hält Stade die Top Position, Harburg liegt nur auf Platz 6. Deutschlandweit liegen von den Top-7-Regionen sechs in Bayern, aber die Großstädte feiern ein Comeback.

Dezember 2011

Unter dem Motto „Its time to Change“ (früher wahrscheinlich „It’s ...“) bietet Virginia Burger in Harburgs Winsener Straße Fast Food der gehobenen Klasse an und der nächste HAN-Gutschein verhilft uns zu einer leckeren Portion Fish & Chips, meldete die HAN.

 All inclusive Living: Neben unserm „Bürger- und Verkehrsverein“ haben wir in unserm Dorf Handeloh jetzt auch Ansprechpartner für „Living Schuhs“ und „Living Nature“. Dazu endlich auch eine (oder einen?) Weight Loss Challenge. Und nichts fehlt in den Abend-Workshops: das persönliche Coaching macht ein (genauer: eine) Personal Wellness Coach – alles nach dem Motto „What do you have to lose?“

 Die Erfolgsformel bei KARSTADT beruht auf vier „Fokusthemen“, schreibt Doreen Wilken (Fabeau): Fashion, Living, Personality und Sports – und der CEO Jennings hat den neuen Schlachtplan „KARSTADT 2015“ entworfen mit der Vorgabe „modern and full of life“ – alles klar?

November 2011

<Lasst uns wieder „Ereignis“ statt „Event“ sagen, „Stellungnahme“ statt „Statement“, „Hausmeister“ statt „Facility Manager“ und „glücklich“ statt „happy“>, meinte der Vizepräsident des Bundestages Eduard Oswald (CSU) am 3. Oktober.

Das hanseboot Team hat mich zur Bootsausstellung in den City Sporthafen Hamburg eingeladen, wo die In-Water hanseboot stattfindet. In Halle A3 gibt es beim Indoor-Strandsegeln mehr Action, und beim hanseboot World’s 2nd blokart Indoor Championship segelt die Elite ihre Besten aus. In der Beach Lounge kann man ein Time-out nehmen und die Kids haben viel Fun beim Stand-up Paddling. Und überhaupt: mehr Austausch, mehr Know-how, also: Meet the experts! 

Und sonst: Join us on facebook ...

„stars4kids“ (frei nach den Regeln der XXL-Rechtschreibung, s. auch „Kommentar“) heißt eine neue Stiftung, mit der Profifußballer Kindern helfen wollen: beim HSV wollen die „Profis“ von den 22 Euros für eine Sitzplatzkarte glatt 4 Euros an die Stiftung „Kinder in Not“ abgeben. Sehr nobel, find ich.

„Das Netting erfolgt durch Cash Concentration oder durch Cash-Pooling-Verfahren“, stand im Geschäftsbericht der Daimler-AG. Aber das haben Sie sicher längst gewusst.

<Geben statt nehmen> heißt der Leitsatz, unter dem wir für Sie Social Incentives gestalten, schreibt mir eine www.easy-event.de. „Da hab ich nix mit anfangen gekonnt“, sagt der Hamburger zu sowas.

Ein J store in Buchholz reklamiert gerade ...styles to go women  men  fashion

Da habe ich leichte Verstehensprobleme (vonwegen dem Subjekt ...)

New Classic! Herbst 2011 von Stackmann Buxtehude („da geh’ ich hin“). Aber was es bedeutet, kann ich noch nicht erkennen: „Neue Klassik“ oder „neuklassisch“ und ob Goethe oder Beethoven damit zu tun hat?

Classic lese ich jetzt auch auf der neuen Rieslingflasche – direkt von der Mosel. Na denn Prost!

 

September 2011

Ein Zauber-Garten hat mich zum Stöbern eingeladen, d.h. zum SUMMER SALE mit sonnigen Grüßen.

Beim Sommerfest der Rewe Family performte auf der „Music Stage“ neben dem DSDS-Chartstürmer Pietro auch der Varsity Fanclub. Jury-Mitglieder waren neben Detlef D! Soost Popstars-Vocalcoach Kate Hall und Viva DanceStar Kenny Dressler. Alles „Family“ oder was?

Eine „Sex in the City Party“ stieg am letzten Sonnabend im August in der Buchholzer Kabenhof Lounge mit stündlich einem Gratiscocktail – für die Ladies. Sexy City Buchholz?

Beim Fun Festival Hamburg, das immer noch diesen altdeutschen Namen „Alstervergnügen“ trägt, konnten Sie bis zum 5. September zu einem Walk on Water in einem Water Walking Ball („Lauf!Ball”) über die Binnenalster krabbeln.

Am Open Day gab es für Sie die Möglichkeit, in Harburg mit der 70th Anniversary Edition das Jubiläum des Jeep feiern. Da hätten Sie erfahren, dass der neue kompakte SUV der Inbegriff des Urban Lifestyle ist.  

Drei „so genannte <Dog Stations>“ hat die Stadt Buchholz aufgestellt. Sie sollen ein Beitrag für ein sauberes Buchholz werden: Clean City Buchholz  – Sauber bis auf das Neudeutsch.

Am Sweet Sunday konnten wir uns an der Reitbahn in Hittfeld über den 

danish HOMESTYLE schlau machen. Gleich nebenan im fashion eleven gab es Mode für Sie. In beiden Geschäften (also „Shops“) wird auch deutsch gesprochen.

„Rund ums Reisen“ berät uns das starke Team des TUI TRAVELStar ReiseCenter (ein Wort?) in Tostedt. Toll! (siehe auch „Kommentar“)

DIE ZEIT stellt uns in ihrer neusten Ausgabe ihren ersten City Guide vor (das waren früher Stadt-Reiseführer). Die erste Destination ist Paris: Für alle Leser zum „Destinieren“.

„Tenöre 4 You“ in der Sprötzer Kreuzkirche (am 8. September) und „The 12 Sopranos“ („ssaprenass“ gesprochen) am 9. September in der St. Johanneskirche in Buchholz wollen uns mit ihren Songs begeistern. Ein bisschen Deutsch ist auch dabei.

Aber es geht auch ganz anders, sogar in Buchholz: eine

mobile medizinische Fußpflege

ELFENGLEICH

Fuß-Wohlfühl-Massage

im Seppensener Mühlenweg, gleich vornean. Sie wissen noch, was Elfen sind? 

Statt eines Kommentars:

In Italien gibt es jedes Jahr im Mai den Giro d’Italia.

In Frankreich läuft im Juni die Tour de France.

Spanien krönt seine Radsaison im August mit der Vuelta a Espana.

 

In welchem Land heißt das wichtigste Radrennen wohl Vattenfall Cyclassics?

(gesprochen: „sseiklessiks“)

 

August 2011

„Kick it like Bajramaj“ –vorbei, vorbei!

Da lag die HBoellStiftung (Man beachte die „Rechtschreibung“ des „Newsletters“ der HBS!) mit ihrem „Motto“ zur Fußball-WM der Frauen ungewollt richtig: auch „Lira“ war – wie das ganze Team Germany in den „Final Four“ (früher: Halbfinale) nicht mehr dabei.

Hamburg leistet sich jetzt eine neue „Hochschule“ (eine „Lebensmittel-Uni“) die (oder besser:)

                                The School of Food Science,

die „natürlich international aufgestellt” ist.

„Anders geht es ja gar nicht mehr“, so Markus Fischer, seines Zeichens Direktor des Instituts für Lebensmittelchemie ...

Und überhaupt: Hamburg. Erst Großstadt, dann Weltstadt und jetzt – O-Ton des Bürgermeisters Olaf „von“ Scholz – auf dem Weg zur Big City.

Die „channel rats“ in Harburg gehen in die zweite Runde: Beim Inno-Games-Cup erreichte das Drachenboot des channel hamburg e.V. einen 13. Platz, der aber nun getoppt werden soll.

In Buchholz wechselten die Wild Girls vom TSV Sprötze zu Blau-Weiss. Gerade rechtzeitig, um das Family Weekend mitzufeiern, das neue Highlight der Sommersaison (auch: Summer Season)

Die Roaming-Preise sind gerade gesenkt worden. Aus Schanghai (heute Shanghai) erhielt ich am 29.7. die Meldung, dass der Live-Stream von den Schwimm-Weltmeisterschaften aus rechtlichen Gründen nur in Deutschland zu empfangen sei.

„Surprise“ heißt die Reihe, mit der uns das Musikfestival Bremen ab dem 27. August offensichtlich überraschen will.

Und aus Nürnberg erfahren wir, dass aufgrund des schlechten Standings des Namens easycredit mit einem Flashmob der Wunsch der Fans nach einem Max-Morlock-Stadion erneuert wurde.

Juli 2011

Haben Sie es auch gehört? Rudi Cerne, unser XY-Moderator, hat seinen freundlichen Abend-Abschiedsgruß „Bis dahin – Haben Sie eine gute Zeit!“ wieder verkürzt: „Ihnen eine gute Zeit!“, sagte er letztens. Man kann sich sogar ein deutsches „Ich wünsche ...“ hinzudenken ...

Eine Kunstauktion zugunsten der Kinderherz-Stationen mit dem lobenswerten Ziel, herzkranken Kindern zu helfen, veranstaltete die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Weshalb diese Auktion den Titel ART for HEART erhalten musste, konnte uns auch der Schirmherr Minister Rösler nicht beantworten.

Auch sonst „artet“ es im Lande: „SportArt – Linie und Bewegung“ hat die Künstlerin Jeannette Clasen aus Scheeßel ihre Ausstellung in Buchholz in der Nordheide getauft und auch die Werke der Kunst-AG „Meisterklasse“ der Schule Am Boerns Soll kursieren unter NYC Street Art.

Die Turnwelt schaut auf die „Friends“: Die Holm-Seppenser „Showgruppe“ hat ihren ersten großen internationalen Auftritt beim Turnfest in Lausanne. Dazu passend gibt es jetzt am Alten Postweg in Harburg „Sushi for Friends“.

„S-Club 99-News“ ist der Titel des Jugendmagazins einer deutschen Sparkasse. Unter den Rubriken SHORT & SWEET, STARS & STORYS, MONEY & MORE, FUTURE & FRIENDS, FUN & ACTION und CINEMA & SOUNDS finden Kids alles, was das Herz (der Kasse?) begehrt. Logo! Und auch sonst geben sich die Werbefuzzis vom S-Club 99 alle Mühe, die jungen Menschen von ihrer Muttersprache fernzuhalten: cool and fresh, Trends, Checks und Games, Girls, Stars & Brothers, Talk, Card und Movies, Slicer, Gamer & It-Girls, Storys(!), Charts & coole Rollen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der Sprachpalette dieser neuen deutschen Jugendschrift, die unsern Kids auch gleich ihre Vorbilder nennt: Demi, Selena und Miley. Letztere (18 Lenze jung) hat ein Jahreseinkommen von knapp(!) 50 Millionen Dollar. Logo, dass die „supersüß und supererfolgreich“ Spaß haben mit lauter „spannenden Projekten“!

Übrigens: im Local Act des Magazins findest du Fotos von den S-Club 99-Events – alles unter „Specials für Clubbies“. (Hier hätte ich ja „for“ gesagt  ...)

Harald Schmidt, der „große Dramatiker des deutschen Fernsehens“ (Süddeutsche Zeitung) auf die Frage „Ist Amerikanisch das bessere Deutsch?“:

„Wenn ich mir amerikanische Talkshows angucke: <My next guest is a lovely and talented actress> Das ist etwas, was es bei uns in Deutschland einfach nicht gibt.“

Naja, ein bisschen hat er Recht: Die meisten Ansagen sind ja noch auf deutsch ...

 

Juni 2011

Mit großer Freude und strahlendem Lächeln hat unser Landrat Joachim Bordt die Schirmherrschaft über ein lobenswertes Projekt des Auto Club Europa (ACE) übernommen, das allein schon vom Namen her prächtig zu den anderen vom Landrat unterstützten Projekten passt: Die Bike Heroes fördern die Verkehrssicherheit unserer Kinder wie das Projekt Do the right Thing uns zeigen will, dass „die junge Generation wieder Vorbild ist“. Und dann ist da noch das Coaching Project <My life>, das Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilft.

(Die Meldung, dass der Landrat ab 2012 als District Governor in Winsen regieren wird, konnte uns bisher niemand im Kreishaus in Winsen bestätigen. Der Single Point of Contact beim Finanzamt Bremen-Nord bleibt aber erhalten).

Am 18. Juni ist übrigens FUN DAY bei meinem FIAT Partnereine gute Gelegenheit, die MyLife Modelle live zu erleben.

Auch der Run 4 Help in Buchholz ist eine „tolle Veranstaltung, (die) nach Wiederholung schreit“, wie uns der sprachmächtige Redakteur „os“ vom NHW nach der „tollen Premiere“ mitteilt: 10 000 Euro für krebskranke Kinder erbrachte die Veranstaltung des Lions-Clubs. Toll!

Die Buchholzer VOICE-Frauen (ein Netzwerk) treffen sich am Mittwoch zur Schäferstunde am Kräuterstall (Verzeihung! Es muss natürlich heißen „zur Kräuterstunde am Schafstall“!) im Büsenbachtal.

In Jesteburg konnten auf zwei Dancefloors bei der „Yeah-steburg Party“ die Nachteulen abzappeln. Das Team 412 ließ aktuelle Charts, Dance- und Party-Hits sowie Electro- und House-Beats aus den Boxen wummern, wie wir dem NHW entnehmen konnten. (Wie man Charts wummert, ließen die Verfasser offen).

Weck up your skin lautet das Beauty-Ritual, das uns ici! in diesem Frühjahr angeboten hat, mit dem wir unsere Haut in Top Form gebracht haben. (Auch die Engländer sorgen sich um ihre Sprache: Immer mehr Deutsch ...)

Dogging statt Gassigehen, rät mir mein Nordheide-Wochenblatt und weist auf den neuen „Trend: Der Hund als Fitnesscoach: Hundebesitzer leben durch die regelmäßigen Spaziergänge oft gesünder als Nicht-Hundebesitzer. Wer sich darüber hinaus öfter von ihrem Vierbeiner zum „Dogging“, dem Laufen mit dem Hund, inspirieren lässt, tut noch mehr für die Fitness“ (Leider wurde „sie“ aber nicht genannt ...)

Weiterhin unklar ist, was aus den Plänen für das Green Eagle Island in Winsen geworden ist: Hier plante der Unternehmer Michael Blesch ein Golfhotel und eine größere Anzahl Einfamilienhäuser direkt am GreenEagle Golfplatz.

Nach dem Girls’ Day und dem Boys’ Day kommt nun der Dog Day, den die Pfotenschule (d.i. eine Paws School) in Hollenstedt kreiert. Am Sonntag, dem 19. Juni, geht’s los: ein „spannendes“ Programm. Klar, mit „Shooting“: Fotoshooting.

 

Mai 2011

Zu all den schon bekannten „Sharings“ (Car-, Job- und Spacesharing) hat die Winsener CDU jetzt das Platz-Sharing entdeckt. Der umtriebige Fraktionschef André Bock möchte mit dieser Teilung der Kindertagesstättenplätze „neue Wege gehen“ und „flexiblere Zeiten“ für Eltern erreichen. Der Tagespresse entnimmt der Leser, dass es sich um ein „so genanntes Sharing“ handelt, das man auch „Platzsharing“ schreiben kann. 

Mit Metabolic Typing weist (lt. NHW) die dipl. Sportwissenschaftlerin und Stoffwechselanalystin Monika Moneva-Gotha in Buchholz einen Weg, wie man Übergewichtsprobleme in den Griff bekommen kann. Dieses „Typing“ ist ein bewährtes Verfahren der Stoffwechselbestimmung.

„HanseaticCity of LÜBECK“ (nicht Luebeck!) steht auf der Visitenkarte, die ein Freund der deutschen Sprache im Mayor’s Office der Hansestadt erhalten hat. Dieses „Town Hall“ steht nur wenige Schritte entfernt vom Geburtshaus eines gewissen Thomas Mann, zu dessen Muttersprache seine heutigen Stadtväter offenbar lieber auf Distanz gehen.

Single Point of Contact (abgekürzt: SPOC) ist die Amtsbezeichnung eines Funktionsträgers (oder einer -trägerin?) im Finanzamt Bremen Nord, der/die in der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle „funktioniert“.

Mit Churchills Spruch “Never never ever give up” wollte der allseits bekannte Fußballtrainer Christoph Daum die Frankfurter Eintracht vor dem Abstieg aus der Bundesliga retten. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge und dem dadurch unvermeidbaren „Aus“ in der BL erhebt sich die Frage, ob er nicht mit dem schlichten Motto „Ohne Fleiß keinen Preis“ besser gefahren wäre. Zumindest hätten ihn alle seine Kick-Schäfchen verstanden.

Unter einem überdimensionalen Porträt des Fußballstars Claudio Pizarro und mit dem Wort Ich will dich werben die Targobank und der SV Werder Bremen im Hauptbahnhof der Hansestadt um die Gunst der Bremer Jugend. Ganz anders der Spielmannszug Kampen u. Umg. in der Nordheide: Mit dem bekannten dicken amerikanischen Zeigefinger We Want You fragt Andreas Völz: Lust Musik zu machen?

Es geht auch ganz anders: Und jedermann weiß, wer und was gemeint ist:

„Internationaler Frauentreff“ nennt sich unmissverständlich der „Kaffeeklatsch“, bei dem sich Frauen aus fast einem Dutzend verschiedener Nationen und aller Hautfarben in Buchholz, Tostedt und Neu Wulmstorf über ihre Kultur und ihre Alltagssorgen austauschen.

„Chancen schaffen“ heißt die Jugendwerkstatt Buchholz, die jetzt in dem gemeinsamen Projekt „Hand in Hand“ mit der Seniorenstiftung Buchholz an drei verschiedenen Standorten in der Nordheidestadt Sitzgarnituren für die Allgemeinheit aufgestellt hat: jeweils ein Tisch und drei Sitzplätze laden zum Ausruhen und Verweilen ein.

 

Unser regionaler Leserbrief

Christa Biermann (VDS) an ndr@ndr.de                                    den 12.5.2011

Guten Tag, sehr geehrte Rundfunkmacher,

als unlängst in meinem Bekanntenkreis einmal wieder über die Flut von unnötigen englischen Ausdrücken in den Medien geklagt wurde, hielt ich dagegen und meinte, es gäbe auch positive Beispiele, denn der NDR gebrauche erfreulicherweise immer den Ausdruck „Schrägstrich“ statt „slash“. (Ich höre täglich NDR-info und NDR-Kultur.)

Und was musste ich gestern, am 11.5.11 kurz vor 19.30 auf NDR-info hören: „slash“!!!!!

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ich bin keine „Deutschtümlerin“ und stehe schon gar nicht „in der rechten Ecke“. Ich will nicht „Nase“ durch „Gesichtserker“ ersetzen und auch nicht unbedingt „Hit“ durch „Erfolgsschlager“. Fremdwörter sind jahrhundertelang in die deutsche Sprache aufgenommen worden und haben sie bereichert, sie tun das noch heute, wenn sie genauer und aussagekräftiger sind als deutsche Wörter.

Das gilt aber m.E. nicht für „slash“!!!!!

Ich jedenfalls wusste – obwohl des Englischen nicht ganz unkundig – lange Zeit nicht so richtig, was dieses Wort bedeutet, bis ich mich endlich aufraffte, im Wörterbuch nachzusehen.

Also: Weiterhin Mut zum „Schrägstrich“ und anderen schönen, klaren deutschen Ausdrücken!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre treue Hörerin

Christa Biermann

 

April 2011

Am 10. März hielt der Regionalleiter Ernst Jordan auf Einladung der Freien Lauenburgischen Akademie im vollbesetzten Amtrichterhaus in Schwarzenbek einen Vortrag über das Thema „Deutsche Sprache – schöne Sprache“. In dem anschließenden Gespräch waren sich alle Teilnehmer einig in der Ansicht, dass wir Deutschen zu wenig von der Qualität und der Empfindlichkeit unseres höchsten Kulturguts wüssten.

Am 24. März hielt der VDS-Geschäftsführer Dr. Holger Klatte im Jesteburger Heimathaus einen Vortrag zum Thema „Deutsche Sprache – ein Pflegefall?“ Eine lebhafte Diskussion schloss sich an, die verdeutlichte, dass der Zustand unserer Sprache viel zu wenig Beachtung findet bei den maßgebenden kulturellen und politischen Institutionen.

Am 14. April wiederholte Ernst Jordan noch einmal seinen Vortrag „Deutsche Sprache – schöne Sprache“ im Pfarrhaus der Ev.-Luth. Gemeinde in Rostock-Biestow, in dem er einem begeisterten Publikum zahlreiche Juwelen deutscher Dichtkunst präsentierte.

Weitere Meldungen:

Vor Redaktionsschluss ist es uns nicht gelungen zu erfahren, ob es dem bekannten Bremer Kulturverein „A Heart For Stuhr“ schon gelungen ist, eine Hymne für die Stadt mit der Herbert-Grönemeyer-Buslinie zu finden. (lt. dpa)

Wie das „Delmenhorster Kreisblatt“ unter „2011-02-03“ meldet (neudeutsch: der 2. März dieses Jahres), sollen die Einnahmen beim Halbmarathon des Summerfestivals 2011 wieder Charity-Zwecken zufließen: der Fachstelle für Sucht „release“ und dem Tierheim „Arche Noah“.

Neues aus der „Kultur“-Szene:

Joschka Fischer (Sie erinnern sich? Der „Turnschuh-Minister“) hat sein neues Buch vorgestellt über „Die rot-grünen Jahre“. Der vielsagende Untertitel lautet

„I’m not convinced“. (Ob uns das wirklich „convincet?“ Jedenfalls unser Bundespräsident wird ihn verstehen).

„Nur du“ tut es nicht. Es muss schon „Only You“ sein, wie Gabriele Kuby ihr neues Buch betitelt hat über die Frage „Wie hältst du es mit der Liebe?“ (Der Text aber ist dann doch deutsch).

Das gilt auch für das neue Kochbuch, das der ebenfalls neue Präsident der TU Harburg Garabed Antranikian geschrieben hat mit dem Titel „Science meets Cooking“.

„MOTHERING“ ist das Thema einer Ausstellung im Berliner Kunsthaus Bethanien. Da weiß doch jeder, was gemeint ist, oder? Jedenfalls die Leser des

Newsletters der Boell-Stiftung.

„Für Charity Events machen sie gelegentlich (immer noch) den Rasen unsicher“, meldet mir news.de und meint damit die unvergessenen Stars Steffi Graf und Andre Agassi.

Meine alte Autowerkstatt in dem verträumten Heidedorf Welle heißt jetzt Traffic Point Welle. Da findet man auch „Mickey’s Cleaning Service“ mit einem „Car & Boat Wash“.

Veronica Ferres im Interview mit 90,3. „Das sind alles spannende Persönlichkeiten in dem Buch, die alle ein spannendes Leben geführt haben.“ (Alles Spanner, oder was?)

„DB Girls’ Day goes WM“ lautet das Angebot der Bahn zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft. Steht in „mobil“ 03/2011. Nun wissen alle Bescheid.

Endlich gibt es im NDR-Fernsehen auch ein Best of Visite, wie uns die charmante Chefin der Sendung Vera Cordes verrät. Und dazu auch einen Clinic Finder, der bei der Auswahl der richtigen „Clinic“ hilft.

 

Letzte Meldung:

Kurz vor der Deadline für diese Message höre ich noch in „90,3“, dem Urquell hanseatischer Weisheit, dass Ina Müller nach eigenem Bekenntnis am Ende des Tages auch nur ein Mensch sei. Leider war keine Zeit mehr zu erfahren, als was sie denn morgens aufgestanden ist.

                                                                                                 -jo-

 

März 2011

Das nominale Angebot: „Genießen Sie Ihren Urlaub mit Top Last Minute Urlaub Angebote” offerierte mir am 14.2.2011 „www.urlaub-freunde.de“!

<„Friends“ meets Friends> kann man in Holm-Seppensen lesen. Ein Beispiel für die neue „globalesische“ Grammatik  

„Lenny ist ein Multitasker", äußerte sich freudig FOCUS-Chef Helmut Marktwort über seinen Enkel in der „Abendzeitung".

Bei der WM in Sweden (mit langem „i“!) fehlte unserm Team ein Playmaker. Ohne einen solchen Leader nützen auch drei Shooter nichts. Da geht die ganze Performance flöten“, konnte man auf Sport 1 lernen. Oscar Carlén aber lieferte eine Superperformance.

Aktion „Do The Right Thing“: kein Interesse in Hollenstedt? fragt das Nordheide-Wochenblatt am 22.1.

Die Hamburg Chamber Players (ein deutsches Streich-Trio) machen in diesem Jahr den Anfang beim Jesteburger Podium, meldet uns „os“ im selben Blatt

„Aus was besteht die Torte, Günter?“

„Aus Ananas, Carlo.“

„Schön. Hab einen guten Tag, Günter.“

(Dialog auf 90,3 am 23. Februar)

 

Februar 2011:

Appell zum Internationalen Tag der Muttersprache (21.2.2011)

Freunde der deutschen Sprache!

Trotz einiger greifbarer Erfolge auf dem weiten Feld unserer Aufgabe, die Muttersprache als eine alle unsere Lebensbereiche umfassende Kultursprache zu erhalten, dürfen wir nicht locker lassen, sondern müssen unsere Anstrengungen noch vergrößern.

Wohl ist inzwischen vielen Menschen in unserem Land – vor allem etlichen Politikern – endlich ins Bewusstsein gedrungen, dass man in kulturellen Fragen nicht nur predigen und beschließen, sondern auch handeln und durchsetzen muss. Aber das Gros der in unserm Land bestimmenden „Volksvertreter“ drückt sich entweder vor klarer Stellungnahme oder ist sich der Tragweite seiner „Bewegungslosigkeit“ gar nicht bewusst – aus unterschiedlichsten Gründen. Es gehört nämlich Mut dazu (und vielleicht auch ein wenig Verstand), sich für Werte in unserer Gesellschaft einzusetzen, Werte, die nicht materieller Natur sind. Zu ihnen gehört (immer noch!) das, was wir als Bildung bezeichnen. Wirkliche Bildung und ihre zentrale Grundlage, unsere Sprache, wird zwar oft im Munde geführt, aber nur sehr halbherzig vertreten und verwirklicht.

In der aktuellen Diskussion sind es unverständlicherweise etliche „Sprachfunktionäre“, leitende Persönlichkeiten in den vom Staat(!) subventionierten Institutionen, die neben einigen Figuren des Edel-Feuilletons ständig die Beschädigungen unserer Sprache entweder ignorieren oder verharmlosen. Wir durften auch schon erfahren, dass beispielsweise die Anglizismenflut eine enorme Bereicherung unserer Sprache, ja eine „kulturelle Jahrhundertchance“ für unser Land darstellt. Ich glaube, spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass nicht nur Einspruch, sondern Widerstand notwendig ist.

Da preist ein Kölner Professor der Germanistik Englisch als das neue Latein und begrüßt seine zunehmende Durchsetzung an unseren Hochschulen. Ein grüner Politiker wünscht sich Englisch als Amtssprache in Deutschland und der Präsident der Gesellschaft für deutsche Sprache behauptet allen Ernstes, es habe noch kein einziges englisches Wort ein deutsches verdrängt. Das muss man eigentlich nicht kommentieren. Ich tue es trotzdem:

Die Wahrnehmungen, auf die sich solche Thesen und Wünsche stützen, darf man getrost als beschränkt bezeichnen – nichtsdestoweniger werden die auf ihnen basierenden Ansichten und Vorstellungen gepflegt und – wie gesagt – vom Feuilleton der bedeutendsten Gazetten (DIE ZEIT, Die Süddeutsche, die F.A.Z.) entweder gepriesen oder verharmlost. Wer hier widerspricht, findet sich ganz schnell als „selbsternannter Sprachwächter“, als Fremdwortjäger, als Sprachpolizist, jedenfalls als „Purist“ am Pranger. Wenn er Glück hat, ist er nur ein Nörgler, ansonsten gilt er als fremdenfeindlicher Nationalist, der den inneren Frieden in unserm Land in Gefahr bringt.

Das muss tatsächlich jeder gewärtigen, der sich heute für seine Muttersprache einsetzt, der Wert darauf legt, dass zumindest noch an den Schulen eine Sprache gelehrt wird, die es ermöglicht, jene Literatur zu lesen und zu verstehen, die weitgehend unsern Bildungsbegriff definiert. Für diese Sprache aber gibt es keinen Ersatz, denn ihrem Wortschatz und ihren Strukturen liegen Denkformen und Begriffe zugrunde, die in Jahrhunderten in unserm Land und in unserer Kultur gewachsen sind und diese geprägt haben.

Mein Plädoyer für die Muttersprache richtet sich nicht gegen das Erlernen irgendeiner Fremdsprache, wohl aber gegen das völlig unsinnige Umbenennen deutscher Einrichtungen, Veranstaltungen und Gegenstände des täglichen Lebens, gegen die Auswechselung der deutschen Sprache zugunsten der englischen im Bereich unserer Bildungseinrichtungen und gegen eine Sprachschulung wie den sog. bilingualen- oder Immersionsunterricht, der ein gründliches Erlernen der Muttersprache verhindert.

 Frage: Was können wir tun? Was müssen wir tun?

Bleibt uns nur das demütige Dulden, das Kopfschütteln und die eigene stumme Vermeidung? Ganz sicher nicht: Wir brauchen allerdings ein wenig Mut: zum Widerspruch, zur Erklärung erheischenden Nachfrage, zur Korrektur – und den Mut zum Hinweis auf das Klarere, das Verständlichere und oft auch Schönere:

Ich jedenfalls möchte in meinem Land in meiner Sprache angesprochen werden. Denn es ist weder „Nationalismus“ noch „ Besserwisserei“, die wir damit kundtun: es ist der berechtigte Wunsch nach persönlicher Akzeptanz, der Anspruch auf Anerkennung meines Wesens und meiner Kultur. Es ist die Anschaulichkeit und die geistige Tiefe, die „Geschichte“ und der Wohlklang, die wir unserer Sprache und damit der Achtung im Umgang miteinander erhalten wollen.

Ganz konkret: Wir müssen stärker werden – im Auftreten als Einzelne und in der Gruppe, im Verein. Wir müssen Gleichgesinnte für unsere Gemeinschaft, den Verein Deutsche Sprache gewinnen. Wie ich Ihnen zu Beginn unserer gemeinsamen Arbeit in meinem Begrüßungsschreiben sagte: Eine Organisation wird von den Medien und den Politikern nur wahrgenommen, wenn sie sich durch Größe und „Lautstärke“ bemerkbar macht. Deshalb: Werben Sie in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis. Seriöse Umfragen ergeben immer wieder, dass zwischen 70 und 90% der Menschen in unserm Land die Anglizismen und das denglische Sprachmischmasch zum Halse heraushängen.

Und wir müssen diejenigen unterstützen, die den Mut haben, für unsere Sprache einzutreten wie zuletzt Peter Ramsauer oder Guido Westerwelle, der (bei aller  Kritik an seinen sozialpolitischen Vorstellungen) uns und der ganzen politischen Öffentlichkeit im Grunde nur eine Selbstverständlichkeit ins Gedächtnis zurückgebracht hat: dass in Deutschland zunächst einmal Deutsch gesprochen wird.

                                                                                                                    

                                                                                   Ernst Jordan, Handeloh

 

Januar 2011:

„Funny Boots (G)Oldies” nennt sich die neue Tanzgruppe beim Sportverein Buchholz 08, die am 18. Januar „startet“: geselliges Tanzen auch ohne Partner steht auf dem Programm.

„Pranic Healing“ bieten Mabel und Stefan Riebesell im <Prana & Yoga Zentrum Nordheide>. D.i. auf deutsch: Gesundheit und Harmonie (das hätten viele auch so verstanden).

„RoScout“ zeigt, wo junge Menschen bei Problemen Ansprechpartner finden, so eine Titelzeile im NHW (12.1.) RoScout (auch „RoS-cout“), das neue Plakat (!), will unseren häufig mit ihren Problemen allein gelassenen Jugendlichen helfen. Da darf man gespannt sein, denn es ist „ein Plakat, mit dem man (offenbar) Lücken schließen“ kann, wie Klaus Ofterdinger vom Präventionsrat Rosengarten erklärt.

Eine Vor-Abi-Party der besonderen Art „startet“ am 15.1. in Tostedt:

Die Agentur „Eventology“ und das Buchholzer Gymnasium am Kattenberge sowie das Wirtschaftsgymnasium, Gesundheit und Soziales Buchholz „present“ „THE Fabulous ABI-VEGASParty“ in der Schützenhalle. Friedlich feiern ohne Alkoholleichen ist das Ziel der Veranstalter. (Deutsch sprechen keine Vorschrift).

Letzte Meldung: der „große SALE“ im Möbelhaus Michaelis wird verlängert -

 

Dezember 2010:

„Cool & clever“, das Gewalt-Präventionsprojekt in Tostedt, läuft erst einmal aus: Es soll unter dem Namen „Sei stark“ im nächsten Jahr an den weiterführenden Schulen erneut angeboten werden. Immerhin wird nun ein bisschen klarer, was die Projektierer wollen. 

Nach dem Abbau ihrer heißgeliebten „Skater Halfpipe“ wünschen sich die Jesteburger „Kids“ jetzt einen „Street Soccer Court“ an gleicher Stelle. Kosten: schlappe 20.300 Euro. Ob es da nicht auch ein Bolzplatz getan hätte? 

„teenpower – geh deinen Weg“ ist das Motto des neuen Kurses einer Tostedter Lerntherapeutin. Da soll den „Kids“ vermittelt werden, wie man „den Heraus- forderungen des Lebens“ gestärkt begegnen kann. Wenn sie dann noch in das LK-Projekt „Do the right thing“ einsteigen, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. 

„fit for top“ nennt sich das Forum der Deutschen Chorjugend, bei der die „Partizipation von Jugendlichen gelebte Realität (ist)“ – ein unglaublich überraschendes Ziel. Zuletzt hat „fit for top“ an der Partizipationskampagne „Come in contact“ des Deutschen Bundesjugendrings teilgenommen. Das war gelebte Realität. 

In <BUSINESS & PEOPLE>, dem „Wirtschaftsforum für den Hamburger Süden“ (das sind auch wir Niedersachsen hier im Landkreis), erfahren wir, dass es eine neue Burg Catering in Seevetal gibt mit „Weihnachts Menü’s 2010“ (garantiert mit Deppenapostroph). Und dass auf der Schlossinsel im Binnenhafen „das Areal für die Harburger HafenCity, das den Namen <Balance Bay> trägt, Gestalt annimmt“.

Wolfgang Becker, der „Chef“ des Forums, verrät allen Business-Männern und -Frauen in Harburger Journalisten-Deutsch seine erhellenden Erkenntnisse, über was(!) sich Frauen und Männer wirklich freuen.

Bei Stackmann in Buxtehude wartet ein „Geschenke-Coach“ auf uns. Das ist ein Personal Shopper („pörßonell schopper“), der uns „Gesckenktipps“ (mit dreifachem K) geben kann, wobei sich die Frage mit dem angelsächsischen Genitiv stellt, „Ob Mann’s wirklich braucht“.

Über „Business Angels“, „Start-ups“ und „sogenannte Matching-Abende“ in unserer „Metropol-Region“ demnächst mehr.

November 2010:

Our Government in 2010

Vorspiel: 

Anfrage des Abgeordneten Gustav Herzog (SPD):

„Sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, als Anteilseigner von deutschen Unternehmen auf diese einzuwirken, damit Anglizismen wie „Service Point“, „Carsharing“ und „Park and rail“ unterbunden werden, und wenn ja, wie gedenkt sie, dies zu erreichen?“

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Steffen Kampeter (CDU):

„Nein, eine solche Notwendigkeit sieht die Bundesregierung nicht. Im Übrigen unterstützt die Bundesregierung den Gebrauch der deutschen Sprache im nationalen wie im internationalen Bereich nachhaltig.“

Nachspiel (auch: Nachhaltigkeits-Spiel)

Es war ein warmer Sommertag, als Bundespräsident Christian Wulff (CDU) im Juli auf seiner ersten Auslandsreise das EU-Parlament in Straßburg besuchte. Wulff schüttelte viele Hände, die Abgeordneten hörten ihm aufmerksam zu, sie waren dankbar, dass Wulffs erster Besuch mitten ins Herz von Europa führte. Zum Schluss wollte er einen Gruß ins Gästebuch des Hohen Hauses eintragen. Da las er Guido Westerwelles strammen Spruch „Es lebe Europa!“ und die beschwörenden Worte des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert: „In der Erwartung und festen Absicht, die engen Beziehungen zwischen dem Bundestag und dem Europäischen Parlament zu pflegen und zu entwickeln ...etc.“ und dann auch noch die Gratulation des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer an das Parlament „zu seiner eindrucksvollen Entwicklung“.

Da wollte er nicht zurückstehen: Er zückte seinen Fountain Pen und schrieb:

„Best wishes for the European Parliament for the future in the 21th century, C. Wulff” –

der daneben stehende polnische Parlamentspräsident Jerzy Buzek soll ein wenig gelächelt haben. Vielleicht hat auch er in diesem Augenblick an unseren Ötti gedacht. Der soll die Ordnungszahlen aber inzwischen schon beherrschen ...

 -jo-

Oktober 2010:

  • Fit for future heißt das Ziel der Computerkurse für Kids, die der "Laubfrosch"(!), das Magazin des Jugendzentrums Buchholz anbietet. Warum denn nicht "Treefrog" - das wären dann doch gleich zwei Fliegen mit derselben Klappe...  

    play golf - have fun ist das Motto einer vom Deutschen(!) Golfverband initiierten Aktion, mit der man auch in der Nordheide "Neugolfer" gewinnen möchte. Fun ist heute ein Must

    Der Snow Dome in Bispingen eröffnet die Wintersaison: zwei neue Attraktionen werden zum Saison Opening eingeweiht: Europas längste Indoor-Rodelbahn und das neue Snowy Land für Kinder (also for kids). Den (oder das?) Teen Area findet man in der unteren Etage (eher etwas for teens).

    Superintendent Dirk Jäger ist der 100. MyLife-Coach in der Nordheide. MyLife ist eine Initiative, die Jugendlichen bei ihrer Suche nach Ausbildungsplätzen und Praktikumsstellen hilft. Sagt ja schon der Name.

 

     
 

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